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Auch für Männer ein Thema

Erstellt am: 14.05.2012

Eine gepflegte Haut finden auch Männer zunehmend wichtiger. Dabei sollten sie jedoch einige Details beachten. Der direkte Vergleich fördert ein eindeutiges Ergebnis zutage: Männerhaut ist einfach besser als Frauenhaut. Sie ist dicker (0,8 bis 1,2 Millimeter gegenüber 0,6 bis 0,9 Millimetern bei Frauen), mit Hochleistungs-Talg- und Schweißdrüsen ausgestattet und besitzt ein reißfestes Bindegewebe, das nie Probleme wie Cellulite machen wird. Männerhaut mit ihrem außerordentlich hohen Kollagengehalt altert später als Frauenhaut - und dann auch noch charmanter: Bei Männern zeigen sich „Linien", die sie „interessanter" machen. Frauen dagegen bekommen Falten.

Der Hautzustand, umgangssprachlich auch Hauttyp genannt, gibt den Ton an. „Prinzipiell sollte sich die Pflege nicht nach dem Geschlecht, sondern nach dem Hautzustand richten", sagt der Münchner Dermatologe Dr. Harald Bresser. Also nicht einfach zur erstbesten Männercreme greifen, sondern überlegen: Ist die Haut eher glänzend und fettig, neigt sie zu Pickeln und Mitessern? Oder ist sie trocken, spannt, hat schuppige Stellen? „Da sind die Unterschiede zwischen einzelnen Männern viel größer als zwischen Männern und Frauen", betont Bresser. Grundsätzlich könnte also ein Mann die Creme seiner Partnerin mitbenutzen - sofern sie den gleichen Hauttyp hat und erlaubt, dass er sich an ihren Tiegeln bedient. Wer unsicher ist, wie er seinen Hautzustand einschätzen soll, kann sich in der Apotheke oder beim Hautarzt beraten lassen.

Frauen benutzen bis zu 15 Kosmetikprodukte jeden Tag, Männer haben es da gerne übersichtlicher. Eine Creme muss reichen, die wenigsten (unter drei Prozent) verwenden mindestens einmal monatlich Peelings, Masken oder eine Augencreme. Sie wollen eine Feuchtigkeitspflege, die kühlt und fettige Stellen mattiert. Dazu ein passendes Reinigungsgel - bei unreiner Haut hält es die Talgdrüsen in Schach. Eine Gesichtscreme benutzen 50 Prozent der Männer in unserer Umfrage, aber nur 18 Prozent tun dies täglich. Antifalten-Cremes sind für die wenigsten ein Thema, nur vier Prozent verwenden eine. Männer stören sich weniger an den Zeichen der Zeit, selbst bei den über 70-Jährigen geben nur rund 20 Prozent an, etwas gegen ihre Hautalterung unternehmen zu wollen. Bei den Jüngeren war der Anteil noch geringer.

Wenn es um die Rasur geht, sind Männer Experten, kümmern sie sich doch fast täglich um den Wuchs im Gesicht. Sie wissen: Ein Balsam oder Gesichtswasser nach dem Rasieren ist ein Muss, um die Haut zu beruhigen. 84 Prozent benutzen ein Aftershave-Produkt. Gerade bei der Nassrasur entstehen schnell winzige Verletzungen, welche die Haut reizen. Sie brennt oder juckt und rötet sich. Barthaare können einwachsen, etwa wenn sie beim Rasieren zu kurz oder zu lang sind - dann entstehen kleine Knötchen, die sich entzünden. Dagegen kann man etwas tun: Haut vor der Rasur gut mit warmem Wasser befeuchten, Rasierschaum oder -gel mit kreisenden Bewegungen einmassieren. Dann richten sich die Haare auf und lassen sich leichter entfernen.

Rasiergels enthalten Salizyl- oder Glykolsäure, sie befreit die Poren von überflüssigen Hautschüppchen. Barthaare wachsen dann nicht so leicht ein. Empfindliche Haut zeigt sich oft beim Rasieren. Schon im Rasierschaum stecken deshalb beruhigende Wirkstoffe wie Allantoin, Bisabolol oder Thermalwasser. Ein geeigneter Aftershave-Balsam liefert außerdem eine Extraportion Feuchtigkeit, zum Beispiel mit Glyzerin oder Hyaluronsäure.



Quelle: apothekenumschau.de

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