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ADHS nimmt offenbar zu: warum?

Erstellt am: 13.09.2011

Woran liegt es, dass ADHS heute offenbar zunimmt? Kritiker sprechen ja schon von "Mode-Erscheinung". Aus der "Experten-Sprechstunde Kinderkrankheiten" ADHS ist keine „moderne Zivilisationskrankheit". Der „Zappelphilipp", der Züge des Krankheitsbildes trägt, wurde 1848 im „Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann, interessanterweise einem Nervenarzt, eindrücklich beschrieben. Einzelne Kinderärzte behandelten hyperaktive Kinder schon im 19. Jahrhundert! Erst in den letzten 15 Jahren aber wurden entscheidende Erkenntnisse über die Störung gewonnen, und die Bezeichnung ADHS setzte sich durch.

In den Medien wird heute vermehrt über das Krankheitsbild berichtet. Vor allem wird aber sehr kontrovers über die Notwendigkeit einer medikamentösen Behandlung diskutiert. Dadurch ist das Krankheitsbild einer breiten Öffentlichkeit überhaupt erst bekannt geworden. Eine echte Zunahme lässt sich nicht nachweisen. Es wird jedoch vermutet, dass in unserer heutigen Gesellschaft mit ihren erhöhten Anforderungen an den Einzelnen und medialer Reizüberflutung das ADHS deutlicher zutage tritt. In Deutschland leiden etwa fünf Prozent aller Kinder und Jugendlichen - Jungen häufiger als Mädchen - unter ADHS, also etwa 500.000 Betroffene. Durchschnittlich befindet sich in jeder Schulklasse ein Kind mit ADHS. Etwa 100.000 Kinder, also rund ein Fünftel, werden bisher mit Medikamenten behandelt.



Quelle: baby-und-familie.de

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